Version 1.17 - Stand: 03.11.2026

Datenschutzerklärung für Project Prime

Diese Datenschutzerklärung beschreibt, wie personenbezogene Daten bei der Nutzung der mobilen App Project Prime, des Coach-Bereichs, der Ernährungs-, Trainings-, Rezept-, Supplement- und Premium-Funktionen verarbeitet werden.

Sie gilt für die Project Prime App, die zugehörigen Backend-Dienste, die öffentliche Website und alle Funktionen, die unmittelbar mit der App zusammenhängen.

1. Verantwortlicher

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:

Dennis Vollmer
Wiehenstraße 28
32289 Rödinghausen
Deutschland
E-Mail: info@projectprime.de

Soweit in dieser Datenschutzerklärung von "wir", "uns", "Project Prime" oder "App" gesprochen wird, ist der oben genannte Verantwortliche gemeint.

2. Anwendungsbereich

Project Prime ist eine Coaching- und Tracking-App für Ernährung, Training, Körperdaten, Fortschrittskontrolle, Rezeptverwaltung, Supplement-Planung und optionale Premium-Funktionen.

Die App richtet sich an Nutzerinnen und Nutzer, die ihre Ernährungs-, Trainings- und Fortschrittsdaten dokumentieren und auswerten möchten. Je nach Nutzung können Daten auch einem Coach angezeigt werden, wenn ein entsprechender Coach-Zugang oder eine Coach-Zuordnung besteht.

Diese Datenschutzerklärung gilt für:

3. Kurzüberblick

Project Prime verarbeitet insbesondere Konto-, Profil-, Körper-, Ernährungs-, Trainings-, Aktivitäts-, Rezept-, Supplement-, Zahlungsstatus- und technische Nutzungsdaten.

Ein Teil dieser Daten kann Gesundheitsdaten im Sinne von Art. 9 DSGVO darstellen oder Rückschlüsse auf Gesundheit, Fitness, Gewichtsentwicklung, Ernährung, Trainingsverhalten und Lebensstil zulassen.

Fotos werden nur verarbeitet, wenn Nutzerinnen oder Nutzer aktiv eine entsprechende Funktion verwenden, zum Beispiel für lose Lebensmittel, Gerichte, Speisen, Barcodes, Verpackungen oder Nährwerttabellen.

Mit einer anderen Person als Trainingspartner ("GymBuddy") werden nur nach beidseitiger Zustimmung wenige, klar begrenzte Angaben geteilt, keine Kalorien, Nährwerte oder Körperdaten. Benachrichtigungen verschickt die App ausschließlich zu Aktionen dieses Trainingspartners und nur, wenn sie im Betriebssystem erlaubt sind.

Project Prime nutzt eigene Datenbankeinträge bevorzugt. Externe Abfragen und KI-Analysen sollen nur erfolgen, wenn sie für die jeweilige Funktion erforderlich sind.

Nutzerinnen und Nutzer können ihr Konto löschen. Dabei werden personenbezogene Daten gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder berechtigten Gründe entgegenstehen. Allgemeine, nicht personenbezogene Lebensmittel- oder Rezeptdaten können erhalten bleiben, wenn sie für die App-Funktion benötigt werden und keinen direkten Personenbezug mehr enthalten.

4. Begriffe

Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen.

Gesundheitsdaten sind personenbezogene Daten, die sich auf die körperliche oder geistige Gesundheit beziehen oder Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand erlauben können.

Verarbeitung umfasst jeden Umgang mit personenbezogenen Daten, zum Beispiel Erheben, Speichern, Anzeigen, Berechnen, Auswerten, Übermitteln, Löschen oder Bereitstellen.

Coach meint eine berechtigte Person, die im Rahmen der App oder eines Coaching-Verhältnisses Einblick in freigegebene oder zugeordnete Nutzerinformationen erhalten kann.

5. Welche Daten verarbeitet Project Prime?

5.1 Konto- und Zugangsdaten

5.2 Profil- und Coachingdaten

5.3 Körper- und Zieldaten

5.4 Ernährungsdaten

5.5 Getränke

Getränke können wie Lebensmittel verarbeitet werden, sofern sie für die Ernährungsauswertung relevant sind, zum Beispiel Cola, Saft, Milchgetränke, Smoothies oder alkoholische Getränke. Erfasst werden können Name, Menge, Kalorien, Makronährwerte und gegebenenfalls Barcode- oder Produktinformationen.

5.6 Trainings- und Aktivitätsdaten

5.7 Foto-, Kamera- und Bilddaten

Fotos werden grundsätzlich nur zur vom Nutzer ausgelösten Analyse verarbeitet. Nutzer sollten keine Fotos hochladen, auf denen unbeteiligte Personen, private Dokumente, Adressen oder andere unnötige personenbezogene Informationen sichtbar sind.

5.8 Rezept-, Speisen- und Communitydaten

5.9 Supplementdaten

5.10 Gesundheits- und Aktivitätsdaten aus dem Gerät

Soweit Nutzer dies erlauben, kann Project Prime aus Health Connect auf Android oder Apple Health/HealthKit auf iOS folgende Daten lesen:

Der Zugriff erfolgt nur nach ausdrücklicher Berechtigung im Betriebssystem. Welche Daten abgefragt werden, hängt davon ab, ob der Nutzer angegeben hat, ein Wearable (zum Beispiel eine Smartwatch) zu nutzen. Project Prime liest diese Daten nur und schreibt keine Daten in Health Connect oder Apple Health. Nutzer können die Berechtigung jederzeit in den Geräteeinstellungen widerrufen. Einzelheiten, insbesondere welche dieser Daten nur auf dem Gerät bleiben, stehen in Ziffer 19.

5.11 Premium-, Abo- und Zahlungsstatus

Zahlungsdaten wie vollständige Kreditkarteninformationen werden nicht von Project Prime selbst verarbeitet, sondern über die jeweiligen App-Store-Anbieter, soweit In-App-Käufe oder Abonnements angeboten werden.

5.12 Technische Daten

5.13 Level-, Abzeichen- und Streak-Daten

Project Prime berechnet aus bereits erfassten Aktivitäten (zum Beispiel Mahlzeiten, Training, Gewicht, Schritte, Wasser und Supplemente) einen internen Erfahrungspunkte-Stand (XP) sowie ein daraus abgeleitetes Level. Nutzer können ein freigeschaltetes Abzeichen auswählen, das an ihrem Profilbild angezeigt wird.

Ebenso wird aus der regelmäßigen App-Nutzung eine Streak (Anzahl aufeinanderfolgender aktiver Tage), der Stand etwaiger Streak-Schutzschilde sowie der Fortschritt bei wöchentlichen Quests berechnet und angezeigt.

Dabei werden keine zusätzlichen personenbezogenen Daten erhoben, die nicht bereits an anderer Stelle dieser Erklärung genannt sind. XP-Stand, Level, ausgewähltes Abzeichen, Streak-Stand und Wochenquest-Fortschritt werden wie die übrigen App-Daten über das Supabase-Backend gespeichert.

5.14 Creator-Code- und Gutschein-Daten

Nutzer können einmalig einen Creator-Code eines Kooperationspartners einlösen. Der Code gewährt selbst keinen Premium-Zugang und keine kostenlose Nutzungszeit; er ordnet das Konto dem jeweiligen Kooperationspartner zu und führt zu einem Angebotscode des jeweiligen App-Stores, über den ein kostenpflichtiges Abonnement zu vergünstigten Konditionen abgeschlossen werden kann. Gespeichert werden dabei der eingelöste Code und der Zeitpunkt der Einlösung.

Unabhängig davon können Nutzer einmalig einen Geschenkgutscheincode einlösen, der unmittelbar einen zeitlich begrenzten kostenlosen Premium-Zugang gewährt. Gespeichert werden dabei der eingelöste Code, der Zeitpunkt der Einlösung sowie das Ende des gewährten Zeitraums.

Schließt der Nutzer nach einer Creator-Code-Einlösung ein kostenpflichtiges Abonnement ab, kann intern vermerkt werden, dass dieser Kauf der vorherigen Code-Einlösung zugeordnet werden kann, zusammen mit dem gekauften Produkt und dem Zeitpunkt des Kaufs. Diese Zuordnung dient ausschließlich der Berechnung einer Erlösbeteiligung gegenüber dem jeweiligen Kooperationspartner sowie der Erfolgsmessung einzelner Codes. An Kooperationspartner werden dabei keine personenbezogenen Einzeldaten, sondern ausschließlich zusammengefasste Kennzahlen weitergegeben, zum Beispiel die Anzahl der Einlösungen und der daraus entstandenen Käufe je Code.

5.15 Trainingspartner-, Einladungs- und Benachrichtigungsdaten

Einzelheiten zu diesen Funktionen, zu Empfängern und zur Speicherdauer stehen in Abschnitt 28.

6. Zwecke der Verarbeitung

Die Verarbeitung erfolgt insbesondere zu folgenden Zwecken:

7. Rechtsgrundlagen

Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur, wenn hierfür eine Rechtsgrundlage besteht. Je nach Funktion kommen insbesondere folgende Rechtsgrundlagen in Betracht:

Verarbeitung Rechtsgrundlage
Konto, Login, App-Funktionen, Premium-Funktionen und Coaching-Leistung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, Vertrag oder vorvertragliche Maßnahmen
Gesundheits-, Fitness-, Ernährungs-, Trainings- und Fortschrittsdaten Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO, ausdrückliche Einwilligung; zusätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. a oder b DSGVO
Kamera-, Foto-, Barcode-, Verpackungs- und Gerichtanalyse Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; bei Gesundheitsbezug zusätzlich Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO
Health Connect oder Apple Health Daten Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; bei Gesundheitsbezug Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO
Coach-Zugriff auf Nutzerfortschritt Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; bei Gesundheitsbezug Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO
Rezeptmoderation, Missbrauchsvermeidung und Sicherheitsprüfungen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, berechtigtes Interesse an sicherer und rechtskonformer App-Nutzung
Interne Nutzungs- und Konversionsanalyse, zum Beispiel bei Premium-Hinweisen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, berechtigtes Interesse an Produkt- und Angebotsverbesserung
Anonyme Zählung der ersten Schritte neuer Installationen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, berechtigtes Interesse daran, zu erkennen, an welcher Stelle zwischen Download und Registrierung Nutzer die App verlassen, und den Einstieg zu verbessern
Einlösung von Geschenkgutscheincodes Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Gewährung des kostenlosen Zeitraums)
Trainingspartner ("GymBuddy") und Benachrichtigungen über dessen Aktionen Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Durchführung der vom Nutzer gewünschten Funktion); soweit darin eine gesonderte Einwilligung liegt, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO
Einladungsprogramm und Gutschrift von Premium-Tagen Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO gegenüber der einladenden Person; die Prüfung des Abo-Status der eingeladenen Person beruht auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, berechtigtes Interesse an der ordnungsgemäßen Durchführung des Programms und an der Vermeidung von Missbrauch
Einlösung von Creator-Codes und Erlösbeteiligungs-Auswertung gegenüber Kooperationspartnern Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, berechtigtes Interesse an der Abrechnung von Kooperationen
Technische Sicherheitsdaten, Update-Prüfung und Fehleranalyse Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, berechtigtes Interesse an Sicherheit und Funktionsfähigkeit
Werbemessung mit Meta (Installation, Konto, Käufe) Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, Einwilligung, in Verbindung mit § 25 Abs. 1 TDDDG
Anonyme Installationszählung über Apple (SKAdNetwork, nur iPhone) Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
Gesetzliche Aufbewahrungs- und Nachweispflichten Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO

8. Einwilligung beim ersten Start der App

Beim ersten Start der App wird der Nutzer aktiv um Zustimmung gebeten, dass Project Prime Gesundheits-, Fitness-, Ernährungs-, Trainings-, Foto- und Fortschrittsdaten zur Bereitstellung der App verarbeitet.

Die Einwilligung darf nicht vorausgewählt sein. Der Nutzer muss die Datenschutzerklärung öffnen können und die Verarbeitung aktiv bestätigen.

Ohne diese Einwilligung können Funktionen, die Gesundheits- und Fitnessdaten verarbeiten, nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden.

Beispiel für den Einwilligungstext in der App:

"Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und willige ein, dass Project Prime meine Gesundheits-, Fitness-, Ernährungs-, Trainings- und Fortschrittsdaten verarbeitet, um mir die App-Funktionen und das Coaching bereitzustellen. Ich kann meine Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen."

9. Registrierung, Anmeldung und Passwort

Zur Nutzung der App ist ein Nutzerkonto erforderlich. Nutzer registrieren sich mit E-Mail-Adresse und Passwort. Das Passwort wird nicht im Klartext gespeichert.

Bei der Registrierung kann ein Passwort wiederholt werden, damit Eingabefehler vermieden werden. Für die Wiederherstellung eines vergessenen Passworts können E-Mail-Funktionen des Authentifizierungsanbieters genutzt werden, sofern diese aktiviert sind.

Alternativ können sich Nutzer mit "Weiter mit Google" oder "Weiter mit Apple" anmelden. Dabei bestätigt Google bzw. Apple die Identität des Nutzers und übermittelt ein technisches Anmelde-Token sowie, soweit vom Nutzer freigegeben, E-Mail-Adresse und Name an unseren Authentifizierungsanbieter, damit dieser ein Nutzerkonto anlegen oder wiedererkennen kann. Ein Passwort wird in diesem Fall nicht bei uns gespeichert. Apple ermöglicht es zusätzlich, eine private Weiterleitungs-E-Mail-Adresse zu verwenden, statt der echten E-Mail-Adresse.

Login-Sitzungen können lokal auf dem Gerät gespeichert werden, damit Nutzer nicht bei jedem App-Start erneut angemeldet werden müssen.

10. Supabase als Backend-Dienst

Project Prime nutzt Supabase als Backend-Dienst für Authentifizierung, Datenbank, Zugriffsschutz, Rollenverwaltung und Speicherung von App-Daten.

In Supabase können insbesondere Konto-, Profil-, Ernährungs-, Trainings-, Gewichts-, Rollen-, Premium-, Rezept-, Lebensmittel-, Supplement-, Update- und Prüfdatensätze verarbeitet werden.

Supabase kann als Auftragsverarbeiter eingesetzt werden. Die Serverregion ist nach aktuellem Projektstand Frankfurt, Deutschland bzw. EU.

Der Zugriff auf Daten wird durch technische Regeln, Rollen und Zugriffsrechte beschränkt. Nutzer sollen grundsätzlich nur ihre eigenen personenbezogenen Daten sehen. Coach- oder Admin-Zugriffe sind auf berechtigte Konten zu beschränken.

11. Eigene Lebensmittel- und Produktdatenbank

Project Prime verwendet eine eigene Lebensmittel- und Produktdatenbank. Wenn ein Nutzer ein Lebensmittel, Getränk oder Produkt hinzufügt, kann ein Datensatz mit Name, Nährwerten, Marke, Barcode/EAN, Portionsinformationen, Suchbegriffen und Quelle gespeichert werden.

Ziel ist, künftige Suchanfragen schneller, zuverlässiger und mit weniger externen Anfragen zu beantworten. Wenn ein Eintrag in der eigenen Datenbank sicher gefunden wird, kann dieser ohne erneute KI-Abfrage verwendet werden.

Allgemeine Lebensmittel ohne Marke, zum Beispiel "Apfel", "Skyr", "Eisbergsalat" oder "Vollkornbrot", können als allgemeine Basiswerte gespeichert werden. Markenprodukte, die über Barcode oder Verpackung erfasst wurden, können zusätzlich mit Barcode und Marke gespeichert werden.

Solche Datensätze dienen grundsätzlich der allgemeinen App-Funktion und sind nicht dafür gedacht, dauerhaft einer bestimmten Person zugeordnet öffentlich angezeigt zu werden. Sie können nach Löschung eines Nutzerkontos erhalten bleiben, wenn sie keinen Personenbezug mehr enthalten.

Korrigiert ein Nutzer die Nährwerte eines Lebensmittels, gilt diese Korrektur zunächst nur für sein eigenes Konto; die gemeinsam genutzten Daten bleiben davon unberührt. Gespeichert werden dabei das betroffene Lebensmittel, die geänderten Werte und der Zeitpunkt der Änderung. Zusätzlich kann die Änderung in eine interne Prüfliste aufgenommen werden, damit offensichtlich falsche Werte in der gemeinsamen Datenbank erkannt und dort korrigiert werden können. Eine Übernahme in die gemeinsamen Daten erfolgt nur nach Prüfung durch den Verantwortlichen.

12. Manuelle Lebensmittelsuche

Nutzer können Lebensmittel und Getränke manuell suchen. Die App sucht bevorzugt in der eigenen Datenbank. Wenn ein passender allgemeiner oder gespeicherter Eintrag vorhanden ist, wird dieser bevorzugt angezeigt.

Wird kein passender eigener Eintrag gefunden und handelt es sich um ein allgemeines Lebensmittel oder Getränk ohne konkrete Marke, kann die App Nährwerte schätzen oder aus externen Quellen ergänzen. Wird eine konkrete Marke oder ein konkretes Produkt gesucht und es ist nicht vorhanden, kann die App auf Barcode-Scan oder Produktfoto hinweisen.

Die manuelle Suche kann im Free-Modell begrenzt sein. Suchanfragen können gezählt werden, um Free- und Premium-Funktionen technisch umzusetzen.

13. Barcode-Scan und verpackte Lebensmittel

Bei verpackten Lebensmitteln kann der Nutzer den Barcode scannen. Die App prüft zunächst die eigene Datenbank. Wird dort ein passender Datensatz gefunden, kann das Produkt ohne KI-Analyse und ohne externe Produktsuche angezeigt werden.

Ist das Produkt nicht bekannt, kann die App OpenFoodFacts anhand des Barcodes abfragen. Werden dort plausible Nährwerte gefunden, können diese angezeigt und nach Bestätigung in der eigenen Datenbank gespeichert werden.

Wenn keine ausreichenden Daten gefunden werden, kann die App den Nutzer auffordern, Vorderseite und Nährwerttabelle zu fotografieren. Daraus können Produktname, Marke, Nährwerte und gegebenenfalls Portionsinformationen ausgelesen werden.

Wenn eine Portion, ein Stück, ein Riegel oder eine vergleichbare Einheit erkannt wird, kann diese als zusätzliche Auswahlmöglichkeit angezeigt werden. Standardmäßig soll die Angabe pro 100 g angezeigt werden, sofern nichts anderes ausgewählt wird.

Nicht gefundene oder manuell erfasste Barcode-Produkte können in einer Prüfliste gespeichert werden, damit die Angaben später kontrolliert oder korrigiert werden können.

14. Lose Lebensmittel

Bei losen Lebensmitteln, zum Beispiel Obst, Gemüse, Fleisch, Ei, Käse, Brot oder Salat ohne Barcode, kann der Nutzer ein Foto aufnehmen. Die KI kann zunächst erkennen, welches Lebensmittel abgebildet ist.

Danach sucht die App bevorzugt in der eigenen Datenbank. Wird dort ein sicherer Treffer gefunden, werden die Nährwerte aus der Datenbank verwendet. Eine zusätzliche KI-Nährwertschätzung ist dann grundsätzlich nicht erforderlich.

Wird kein sicherer Treffer gefunden, kann die App Nährwerte schätzen oder aus externen Quellen ergänzen und den Eintrag nach Bestätigung speichern. Wenn eine typische Portion sinnvoll bestimmbar ist, zum Beispiel bei Apfel, Banane, Ei, Scheibe Brot oder ähnlichen Lebensmitteln, kann zusätzlich eine Portionseinheit gespeichert werden.

15. Gericht oder Speise fotografieren

Nutzer können Gerichte oder Speisen fotografieren, zum Beispiel Teller, Bowl, Mettbrötchen, Döner, Currywurst oder belegte Brötchen. Nutzer können zusätzlich einen Hinweis eingeben, etwa "Fleisch ist Hirsch" oder "Name Chili con Carne".

Die App kann das Gericht schätzen und eine Gesamtangabe für Kalorien und Makronährwerte anzeigen. Alternativ können erkannte Bestandteile einzeln eingetragen werden.

Im Hintergrund kann die App erkannte Bestandteile mit der eigenen Datenbank abgleichen. Wenn Bestandteile nicht vorhanden sind, können allgemeine Basiswerte erzeugt und gespeichert werden, damit künftige Erkennungen günstiger und konsistenter erfolgen.

Nutzer können eine geschätzte Speise optional für sich speichern. Gespeicherte Speisen sind grundsätzlich persönliche Einträge des jeweiligen Kontos und nicht automatisch für alle Nutzer sichtbar.

Geschätzte Gerichte können zusätzlich als Prüfdatensatz gespeichert werden, damit die Plausibilität der Schätzungen kontrolliert und verbessert werden kann.

16. Rezepte erfassen, einsprechen und speichern

Nutzer können Rezepte manuell erfassen oder Zutaten per Spracheingabe diktieren. Die Spracheingabe nutzt die Spracherkennung des Betriebssystems, soweit verfügbar. Nutzer können Zutaten mit Mengen, Gramm, Anzahl oder vergleichbaren Einheiten eingeben.

Pflichtangaben können insbesondere der Name des Gerichts und die Anzahl der Portionen sein. Die App berechnet aus Zutaten und Mengen die Nährwerte des Gesamtrezepts und der gewünschten Portion.

Bei Zutaten sucht die App bevorzugt in der eigenen Datenbank. Wenn Zutaten nicht vorhanden sind, können allgemeine Nährwerte geschätzt und als Basiswert gespeichert werden. Soweit sinnvoll, kann zusätzlich eine typische Portion, Stückzahl oder Scheibe gespeichert werden.

Nutzer können eigene Rezepte persönlich speichern und später erneut auswählen. Persönliche Rezepte können vom Nutzer wieder gelöscht werden.

Nutzer können ein Rezept freiwillig der Community zur Verfügung stellen. In diesem Fall muss eine Zubereitung angegeben werden. Das Rezept wird zunächst geprüft und erst nach Freigabe für andere Nutzer sichtbar.

17. Community-Rezepte und Moderation

Eingereichte Community-Rezepte können Name, Zutaten, Zubereitung, Portionen, Kalorien, Protein, Kategorien, Hinweise und weitere Nährwerte enthalten.

Da Community-Rezepte später anderen Nutzern angezeigt werden können, dürfen Nutzer keine personenbezogenen Daten, Beleidigungen, diskriminierenden Inhalte, rechtswidrigen Inhalte, fremden vertraulichen Informationen oder urheberrechtlich problematischen Inhalte einreichen.

Neue Rezeptideen werden zunächst zur Prüfung gespeichert. Die App kann eine KI-Vorprüfung durchführen, insbesondere auf grob unpassende, beleidigende, diskriminierende, rassistische, sexistische oder sonst rechtswidrige Inhalte. Zusätzlich erfolgt eine manuelle Freigabe durch den Verantwortlichen oder eine berechtigte Person.

Erst nach Freigabe sollen Community-Rezepte allgemein sichtbar werden. Bis dahin kann dem Nutzer ein Hinweis wie "Zur Prüfung eingereicht" angezeigt werden.

Wird ein Nutzerkonto gelöscht, können freigegebene Rezeptideen grundsätzlich erhalten bleiben, wenn sie keinen Personenbezug mehr enthalten. Enthalten Rezeptideen personenbezogene Daten, werden diese auf Anfrage gelöscht oder anonymisiert.

18. Supplement-Funktionen

Project Prime kann einen Supplement-Bereich enthalten. Nutzer können Supplemente manuell eintragen oder auf Basis freiwilliger Antworten einen unverbindlichen Vorschlag erhalten.

Dabei können Fragen zur Ernährungsweise, zum Fischkonsum, zu Fleischkonsum, vegetarischer oder veganer Ernährung, bekannten Mängeln, individuellen Hinweisen und persönlichen Zielen gestellt werden.

Die Angaben dienen dazu, eine strukturierte Übersicht oder Erinnerung für Nahrungsergänzungsmittel zu erstellen. Sie ersetzen keine medizinische Diagnose, Laboruntersuchung oder ärztliche Beratung.

Nutzer können vorgeschlagene Supplemente anpassen, entfernen, manuell ergänzen und täglich abhaken, soweit diese Funktion genutzt wird.

19. Health Connect und Apple Health

Project Prime kann die in Ziffer 5.10 genannten Daten aus Health Connect auf Android oder Apple Health auf iOS lesen, wenn Nutzer die Berechtigung im Betriebssystem erteilen. Die Berechtigung wird einmalig nach dem Fragebogen abgefragt; wer angegeben hat, ein Wearable zu nutzen, wird dabei zusätzlich nach Trainings, Schlaf und Körperwerten gefragt. Andernfalls erfolgt diese Abfrage erst, wenn der Nutzer die jeweilige Funktion aufruft.

Schritte und Kalorien: Die App kann beim Öffnen relevanter Bereiche, zum Beispiel Tagebuch oder Statistik, die aktuellen Schritte und verbrannten Kalorien abrufen. Diese Tageswerte werden im Konto gespeichert, um Tagesziele, Kalorienbilanz und Statistiken zu berechnen. Eine dauerhafte Hintergrundsynchronisierung ist nur im Rahmen der technischen Möglichkeiten des jeweiligen Betriebssystems möglich.

Trainings von der Uhr: Die App kann die von einer Uhr oder einer anderen App aufgezeichneten Trainings von heute und gestern als Vorschlag im Trainingsbereich anzeigen. Diese Vorschläge werden nur auf dem Gerät ausgewertet. Erst wenn der Nutzer ein Training ausdrücklich übernimmt, wird daraus ein Trainingseintrag im Konto gespeichert (Art des Trainings, Datum, Dauer, verbrannte Kalorien und gegebenenfalls Strecke) und wie ein selbst eingetragenes Training behandelt.

Schlaf, Erholung und Körperwerte: Schlaf und Schlafphasen, Ruhepuls, Herzfrequenzvariabilität, Atemfrequenz, Blutsauerstoff, Gewicht und Körperfettanteil werden ausschließlich auf dem Gerät ausgewertet und angezeigt, zum Beispiel als Übersicht der letzten Nacht und als Einschätzung der Erholung. Diese Werte werden nicht an Project Prime oder Dritte übermittelt und nicht im Konto gespeichert. Die Einschätzung der Erholung ist ein Orientierungswert und keine medizinische Bewertung.

Nutzer können das Lesen von Health-Daten in der App unter Einstellungen > "Mitteilungen & Zugriffe" ausschalten; die App liest dann keine Health-Daten mehr. Die Berechtigung selbst können Nutzer jederzeit in den Einstellungen ihres Geräts oder der jeweiligen Health-App widerrufen. Ohne Berechtigung können Schritte und Trainings weiterhin manuell eingetragen werden.

20. KI-Analyse mit Google Gemini

Project Prime nutzt Google Gemini für ausgewählte KI-Funktionen, zum Beispiel Erkennung von Lebensmitteln, Gerichten, Speisen, Verpackungen, Marken und Produktnamen, Auslesen von Nährwerttabellen, Schätzung von Gerichten, Rezept- und Zutatenverarbeitung, Moderationsprüfungen sowie Übersetzung oder Normalisierung von Suchbegriffen, soweit erforderlich.

Zur KI-Analyse können Bilddaten, Produktnamen, Nährwertangaben, Zutatenlisten, Nutzerhinweise und technische Kontextinformationen an Google übermittelt werden. Es sollen nur die Daten übermittelt werden, die für die jeweilige Analyse erforderlich sind.

Beim Verbessern und Vergleichen von Gerichten werden die eingesprochenen oder eingetippten Gerichte übermittelt. Beim Vergleichen werden zusätzlich, sofern in der App der aktuelle Tag angezeigt wird, das Kalorienziel des Tages, die bis dahin eingetragenen Kalorien, das Eiweißziel und das bis dahin eingetragene Eiweiß übermittelt, damit die Empfehlung zum Tagesstand passt. Hat der Nutzer im Fragebogen eine Ernährungsform oder Unverträglichkeiten angegeben, werden diese ebenfalls übermittelt, damit die Vorschläge sie berücksichtigen. Name, E-Mail-Adresse oder andere Kontodaten werden dabei nicht übermittelt.

Lebensmittel und Produkte, die noch nicht in der eigenen Datenbank stehen, können bei der Schätzung über die Google-Suche-Funktion von Google Gemini nachgeschlagen werden, um möglichst genaue Nährwerte, zum Beispiel die des Herstellers, zu ermitteln. Dabei wird nur die Bezeichnung des Lebensmittels bzw. Produkts übermittelt.

KI-Ergebnisse können fehlerhaft oder unvollständig sein. Nutzer sollten Einträge prüfen und können erkannte Werte in der App anpassen, soweit die Funktion dies vorsieht.

Die App ist so aufgebaut, dass eigene bestätigte Datenbankeinträge bevorzugt verwendet werden, um unnötige KI-Anfragen zu vermeiden.

Mahlzeiten per WhatsApp eintragen: Nutzer können ihr Konto freiwillig mit WhatsApp verbinden und Mahlzeiten als Text, Sprachnachricht oder Foto an den Project-Prime-Bot senden; ohne Premium ist eine begrenzte Anzahl an Einträgen kostenlos. Dazu wird die WhatsApp-Telefonnummer mit dem Konto verknüpft. Die Nachrichten werden über die WhatsApp Business Platform von Meta Platforms Ireland Ltd. empfangen und beantwortet und zur Auswertung an Google Gemini übermittelt. Fotos und Sprachnachrichten werden dabei nur für die Auswertung verarbeitet und nicht gespeichert. Gespeichert werden die erkannte Mahlzeit mit Nährwerten sowie die Verknüpfung von Telefonnummer und Konto. Die Antwort des Bots enthält den Tagesstand (Kalorien und Eiweiß im Verhältnis zum Tagesziel). Die Verbindung kann jederzeit in den Einstellungen der App getrennt werden; mit der Löschung des Kontos wird sie ebenfalls gelöscht. Für die Verarbeitung durch WhatsApp gelten zusätzlich die Datenschutzhinweise von WhatsApp.

21. OpenFoodFacts und USDA

OpenFoodFacts kann verwendet werden, um Produktinformationen und Nährwerte insbesondere bei verpackten Lebensmitteln und Barcodes abzurufen.

USDA kann als zusätzliche Datenquelle für allgemeine Lebensmittel dienen, insbesondere wenn eigene oder deutsche Daten nicht ausreichen. Die App soll externe Datenquellen sparsam verwenden und bestätigte eigene Daten bevorzugen.

Bei externen Datenquellen können deren eigene Nutzungsbedingungen und Datenschutzinformationen gelten. OpenFoodFacts und USDA erhalten grundsätzlich die Suchanfrage bzw. den Barcode, aber keine vollständigen Nutzerprofile, sofern technisch nicht anders umgesetzt.

22. Ernährung, Training, Gewicht und Statistiken

Nutzer können Lebensmittel, Getränke, Mahlzeiten, Wasser, Schritte, Aktivitätskalorien, Trainingstage, Notizen, Supplemente und Gewichtseinträge speichern.

Daraus erstellt die App Tagesübersichten, Statistiken, Fortschrittsanzeigen, Gewichtsgraphen, Mahlzeitenziele, Kalorienverläufe, Trainingsauswertungen und Supplement-Status.

Diese Daten können dem Coach angezeigt werden, wenn der Nutzer im Coaching-Kontext betreut wird und eine entsprechende Zuordnung besteht.

Training oder Woche teilen: Nutzer können zu einem Training oder zu ihrem Wochenrückblick ein Bild (Sticker) erzeugen und über die Teilen-Funktion oder die Zwischenablage des Geräts an eine selbst gewählte App weitergeben, zum Beispiel in eine Instagram-Story. Das Bild wird auf dem Gerät erstellt und enthält nur die darauf sichtbaren Angaben; das Gewicht ist nicht enthalten. Project Prime übermittelt dabei selbst nichts. Für die Weitergabe gelten die Bedingungen der App, an die der Nutzer das Bild übergibt.

23. Coach-Bereich und Coach-Zugriff

Der Coach-Bereich ermöglicht berechtigten Coach- oder Admin-Konten, Daten von betreuten Nutzern einzusehen. Dazu können Profil, Körperdaten, Gewichtsverlauf, Ernährungstage, Mahlzeiten, Trainingsdaten, Notizen, Supplementstatus und weitere Fortschrittsdaten gehören.

Der Zugriff ist auf berechtigte Personen zu beschränken. Coach- und Admin-Konten müssen besonders geschützt werden. Zugriffe erfolgen nach dem Prinzip, dass nur die Daten sichtbar sein sollen, die für Betreuung, Auswertung und Feedback erforderlich sind.

Verbindung zwischen Coach und Kunde: Ein Coach kann einen Nutzer über dessen E-Mail-Adresse einladen. Der Coach sieht Namen und Daten dieses Nutzers erst, wenn der Nutzer die Einladung in der App ausdrücklich annimmt. Gespeichert werden die Verbindung mit Status, die Zeitpunkte von Anfrage und Antwort sowie eine optionale Notiz oder ein Hinweis des Coaches an den Kunden. Der Nutzer kann die Verbindung jederzeit in der App unter "Mein Coach" beenden; danach hat der Coach keinen Zugriff mehr. Ein Coach-Zugang kann befristet als Test vergeben werden und endet dann automatisch.

Soweit ein Coach-Export oder vergleichbare Funktion zeitweise nicht sichtbar ist, können die dahinterliegenden technischen Tabellen oder früheren Daten dennoch bestehen bleiben, soweit sie für Verwaltung, Nachweis oder spätere Aktivierung erforderlich sind.

24. Premium, Free-Modell und Nutzungsgrenzen

Project Prime kann eine kostenlose Nutzung mit begrenztem Funktionsumfang und eine Premium-Nutzung anbieten. Die App zählt dafür die Nutzung einzelner Funktionen, zum Beispiel Fotoanalysen, Spracherfassung, Barcode-Scans, Rezeptfunktionen oder Trainingsplanfunktionen. Die Zählung erfolgt serverseitig je Konto und Funktion, je nach Funktion einmalig oder je Kalendermonat. Die manuelle Lebensmittelsuche wird nicht begrenzt.

Wenn eine Grenze erreicht ist, kann ein Hinweis auf Premium angezeigt werden. Nutzer können Premium freiwillig erwerben, sofern diese Funktion im App Store oder bei Google Play aktiviert ist.

Einzelne Konten können durch den Verantwortlichen manuell freigeschaltet werden, zum Beispiel für Tests, Coaching, Support oder Kulanz. Dabei wird nur der technische Premium-Status verarbeitet, der für die Freischaltung erforderlich ist.

25. App Store, Google Play und Zahlungsabwicklung

Wenn die App über Apple App Store oder Google Play heruntergeladen oder ein Abo abgeschlossen wird, verarbeiten Apple bzw. Google personenbezogene Daten in eigener Verantwortung.

Project Prime erhält grundsätzlich nur die Informationen, die erforderlich sind, um den Premium-Status zu erkennen und freizuschalten. Vollständige Zahlungsinformationen wie Kreditkartendaten werden nicht durch Project Prime gespeichert.

Kündigung, Tarifwechsel, Verlängerung und Verwaltung von Abonnements erfolgen grundsätzlich über den jeweiligen App Store, also Apple App Store oder Google Play, soweit das Abo dort abgeschlossen wurde.

Frage nach dem Kündigungsgrund: Hat ein Nutzer sein Abo gekündigt, kann die App einmalig fragen, was gefehlt hat. Die Antwort ist freiwillig. Gespeichert werden der gewählte Grund, ein optionaler Freitext, das betroffene Produkt, ob die Kündigung während der Testphase erfolgte, das Laufzeitende und die App-Sprache. Wir nutzen die Angaben, um die App zu verbessern. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Angebot nach Kündigung in der Testphase: Wer während der kostenlosen Testphase kündigt, kann kurz vor deren Ende in der App ein vergünstigtes Angebot für das Jahresabo sehen und dazu einmalig etwa einen Tag vor Ende der Testphase eine Mitteilung erhalten. Um zu messen, ob das Angebot hilft, wird zufällig festgelegt, ob ein Nutzer das Angebot erhält oder nicht. Gespeichert werden diese Gruppe, das Produkt, das Laufzeitende sowie die Zeitpunkte, zu denen das Angebot gezeigt, ein Kauf gestartet oder das Angebot angenommen und eine Mitteilung gesendet wurde. Auf dem iPhone erstellt unser Server die von Apple verlangte Signatur für das Angebot; Gesundheitsdaten werden dabei nicht übermittelt. Der Kauf selbst läuft über Apple bzw. Google. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse besteht darin, ein passendes Angebot zu machen und dessen Wirkung zu messen.

Öffentliche App-Store-Bewertungen: Wir speichern die im App Store öffentlich sichtbaren Bewertungen unserer App (angezeigter Name des Verfassers, Sterne, Titel, Text, App-Version und Datum), um Rückmeldungen auszuwerten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

26. Update-Prüfung und Force-Update

Die App kann beim Start prüfen, ob eine neue Mindestversion erforderlich ist. Dazu können Plattform, App-Version und Build-Nummer mit einer Konfiguration im Backend verglichen werden.

Wenn eine Version aus Sicherheits-, Funktions- oder Kompatibilitätsgründen nicht mehr unterstützt wird, kann die App den Zugriff bis zur Aktualisierung einschränken. Diese Prüfung dient der Sicherheit, Fehlervermeidung und Funktionsfähigkeit der App.

27. Lokale Speicherung auf dem Gerät

Die App kann bestimmte Daten lokal auf dem Gerät speichern, zum Beispiel Login-Status, App-Einstellungen, zuletzt ausgewählte Werte, Zwischenspeicher und Anzeigezustände.

Diese lokale Speicherung dient der Bedienbarkeit, Performance und Offline-Nähe einzelner App-Funktionen.

Beim Löschen der App können lokal gespeicherte Daten entfernt werden. Serverseitig gespeicherte Daten werden dadurch nicht automatisch gelöscht. Hierfür ist die Kontolöschung in der App oder eine Anfrage an den Verantwortlichen erforderlich.

Zählung der ersten Schritte neuer Installationen: Um zu erkennen, an welcher Stelle zwischen Download und Registrierung Nutzer die App verlassen, meldet die App die folgenden Schritte jeweils höchstens einmal je Installation: erstes Öffnen, Start der Analyse bzw. Auswahl "Ich habe schon einen Account", das Erreichen der einzelnen Fragen des Fragebogens (nicht die Antworten), abgeschlossener Fragebogen und neu erstelltes Konto. Übermittelt werden dabei ausschließlich der Schritt, die Plattform (iOS oder Android) und die Build-Nummer der App; der Server ergänzt den Zeitpunkt. Bei Installationen über Google Play wird beim ersten Öffnen und beim Erstellen des Kontos zusätzlich die Bezeichnung des Werbe- oder Empfehlungslinks übermittelt, über den die App installiert wurde (zum Beispiel "instagram"), wie Google Play sie der App beim ersten Start mitteilt (Install Referrer). Diese Bezeichnung steht für den Link bzw. die Anzeige, nicht für eine Person. Es wird keine Geräte- oder Werbekennung, keine Konto-ID, kein Name und keine E-Mail-Adresse übermittelt, und die IP-Adresse wird für diese Zählung nicht gespeichert. Die Einträge lassen sich keiner Person zuordnen und werden nur als Summen ausgewertet. Damit ein Schritt nicht mehrfach gezählt wird, speichert die App lokal einen Vermerk, dass er bereits gemeldet wurde. Nach einer Neuinstallation beginnt die Zählung erneut. Die Einträge werden bei Supabase gespeichert und nach spätestens 12 Monaten gelöscht.

Werbemessung mit Meta (nur mit Einwilligung): Damit wir unsere Werbung auf Facebook und Instagram gezielter an Menschen ausspielen können, die sich für die App interessieren, fragt die App neue Nutzer in den ersten 7 Tagen nach der Registrierung einmalig, ob sie der Werbemessung zustimmen. Die Entscheidung lässt sich jederzeit unter Einstellungen > Daten & Privatsphäre > Werbemessung ändern. Ohne Zustimmung bleibt die Messung ausgeschaltet. Erst nach der Zustimmung übermittelt das in die App eingebundene Software Development Kit (SDK) von Meta Platforms Ireland Ltd., Merrion Road, Dublin 4, Irland, folgende Ereignisse an Meta: das Öffnen der App (daraus erkennt Meta die Installation), einmalig das Erstellen des Kontos mit der Anmeldemethode sowie Käufe und Abonnements im App Store bzw. bei Google Play (Produkt, Preis, Währung). Dabei verarbeitet Meta technische Angaben wie Gerätemodell, Betriebssystem, App-Version, Spracheinstellung und IP-Adresse sowie auf Android-Geräten die Werbe-ID (Google Advertising ID). Auf iPhones läuft die Abfrage über die Tracking-Abfrage von Apple (in älteren App-Versionen im Anschluss an die Frage der App). Die Werbe-ID des iPhones (IDFA) wird nur übermittelt, wenn Nutzer dort „Erlauben“ wählen. Gesundheits-, Ernährungs-, Trainings- und Körperdaten, Name und E-Mail-Adresse werden nie an Meta übermittelt. Meta nutzt die Angaben, um Installationen und Käufe unseren Anzeigen zuzuordnen, die Auslieferung der Anzeigen zu verbessern und uns zusammengefasste Auswertungen bereitzustellen. Soweit Meta die Daten auch für eigene Zwecke verarbeitet, ist Meta dafür selbst verantwortlich; Näheres in der Datenschutzrichtlinie von Meta (https://www.facebook.com/privacy/policy). Nach einem Widerruf übermittelt die App keine Ereignisse mehr an Meta. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO in Verbindung mit § 25 Abs. 1 TDDDG.

Anonyme Installationszählung über Apple (nur iPhone): Beim ersten Start meldet die App einmalig über die Schnittstelle SKAdNetwork von Apple, dass sie geöffnet wurde. Hat der Nutzer vor der Installation eine Anzeige von uns angetippt, sendet Apple daraufhin zeitverzögert eine Bestätigung an das Werbenetzwerk (Meta), das uns daraus die Anzahl der Installationen je Kampagne anzeigt. Diese Bestätigung erstellt und versendet Apple selbst. Sie enthält keine Geräte- oder Werbekennung (IDFA), keinen Namen, keine E-Mail-Adresse und keine Gesundheits-, Ernährungs-, Trainings- oder Körperdaten, und Apple gibt sie nur so weiter, dass sie keiner Person und keinem Gerät zugeordnet werden kann. Die App selbst übermittelt dabei nichts an Meta. Die Zählung findet unabhängig von der Werbemessung mit Meta und der Tracking-Abfrage von Apple statt. Rechtsgrundlage ist, soweit dabei überhaupt personenbezogene Daten verarbeitet werden, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse besteht darin, den Erfolg unserer Werbung zu messen. Näheres bei Apple: https://developer.apple.com/documentation/storekit/skadnetwork

28. Trainingspartner ("GymBuddy"), Einladungen und Benachrichtigungen

Die App bietet die Möglichkeit, sich mit genau einer anderen Person als Trainingspartner zu verbinden. Diese Verbindung entsteht ausschließlich beidseitig: Eine Person gibt den persönlichen Code der anderen ein, die andere muss ausdrücklich zustimmen. Solange eine Anfrage offen ist, sehen beide Seiten nur den Vornamen der jeweils anderen Person, damit erkennbar ist, von wem die Anfrage stammt beziehungsweise an wen sie ging. Alle weiteren Angaben werden erst nach der Zustimmung ausgetauscht.

Solange eine Verbindung besteht, werden dem Trainingspartner folgende Angaben angezeigt:

Ausdrücklich NICHT übermittelt werden: Kalorien- oder Nährwertangaben, Mengen, Gewicht, Körpermaße, Ziele, Fortschrittsfotos, einzelne Lebensmittel oder Mahlzeiten sowie sämtliche Gesundheitsdaten aus Health Connect bzw. Apple Health.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Durchführung der vom Nutzer gewünschten Funktion) und, soweit darin eine gesonderte Einwilligung liegt, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

Speicherdauer: Gespeichert werden höchstens die Tagesangaben der letzten 40 Tage; ältere Tage werden bei jeder Aktualisierung durch die App gelöscht. Dem Trainingspartner angezeigt werden davon nur die letzten 14 Tage, die übrigen gehen ausschließlich als Anzahl in Challenges ein. Ein gesendetes Bild wird gelöscht, sobald es angesehen wurde. Ein nicht angesehenes Bild wird nach 48 Stunden nicht mehr angezeigt und spätestens vier Tage nach dem Senden gelöscht. Reaktionen werden gelöscht, sobald sie angezeigt wurden; eine nicht angezeigte Reaktion wird nach sieben Tagen nicht mehr angezeigt und beim nächsten Öffnen des Trainingspartner-Bereichs gelöscht. Unabhängig davon werden alle geteilten Angaben beim Trennen der Verbindung und bei der Kontolöschung gelöscht.

Die Verbindung kann jederzeit einseitig und ohne Angabe von Gründen beendet werden. Mit dem Trennen werden alle zwischen den beiden Konten geteilten Daten - Tagesangaben, Reaktionen und noch nicht angesehene Bilder - auf beiden Seiten unverzüglich gelöscht.

Hinweis zu Bildschirmfotos: Ein einmalig angezeigtes Bild kann vom Empfänger technisch durch ein Bildschirmfoto gesichert werden. Dies lässt sich systemseitig nicht zuverlässig verhindern. Nutzer werden hierauf in der App vor dem Senden hingewiesen.

Einladungen: Nutzer können einen persönlichen Einladungscode teilen. Eine andere Person kann diesen Code bei der Registrierung oder später in den Kontoeinstellungen einmalig eingeben, solange sie noch kein Abonnement abgeschlossen hat. Gespeichert werden der eingelöste Code und der Zeitpunkt der Einlösung.

Schließt die eingeladene Person später ein kostenpflichtiges Abonnement ab, wird geprüft, ob dieses über eine kostenlose Testphase hinaus besteht. Dazu wird ihr Abo-Status ausgewertet, und der Zeitpunkt des Kaufs wird der Einladung zugeordnet. Ist die Bedingung erfüllt, werden der einladenden Person Premium-Tage gutgeschrieben. Der einladenden Person werden keine Namen, E-Mail-Adressen oder sonstigen Angaben zur eingeladenen Person angezeigt. Aus einer Gutschrift kann sie jedoch ableiten, dass eine von ihr eingeladene Person ein Abonnement abgeschlossen hat.

Benachrichtigungen: Die App verschickt Benachrichtigungen ausschließlich zu Aktionen des Trainingspartners, nämlich bei einer neuen oder angenommenen Verbindungsanfrage, einem gesendeten Schnappschuss, einer Reaktion, einer vorgeschlagenen oder gestarteten Challenge sowie einem abgeschlossenen Training. Erinnerungen, Werbung oder sonstige Hinweise werden nicht verschickt.

Nach der Erlaubnis für Benachrichtigungen fragt die App erst, wenn eine Verbindungsanfrage gesendet wurde oder eine Verbindung besteht, und höchstens einmal je Installation. Auf Android-Geräten bis Version 12 sind Benachrichtigungen vom Betriebssystem ohne Nachfrage erlaubt. Die Erlaubnis kann jederzeit in den Geräteeinstellungen widerrufen werden.

Für den Versand wird Firebase Cloud Messaging von Google genutzt; auf iOS-Geräten erfolgt die Zustellung zusätzlich über den Apple Push Notification service. Dazu werden je Gerät eine vom Benachrichtigungsdienst vergebene Gerätekennung (Push-Token), die Plattform und die Sprache der Benachrichtigungen gespeichert. Eine Benachrichtigung enthält einen festen Text zur Art der Aktion, bei einer Reaktion zusätzlich das gesendete Zeichen. Namen, Bilder, Trainings- oder Ernährungsangaben sind nicht enthalten.

Die Gerätekennung wird beim Abmelden in der App, bei der Kontolöschung sowie dann gelöscht, wenn der Benachrichtigungsdienst sie als ungültig meldet, zum Beispiel nach dem Deinstallieren der App.

29. App-Berechtigungen

Berechtigung Zweck
Kamera Barcode-Scan, Foto von Lebensmitteln, Gerichten, Speisen, Verpackungen und Nährwerttabellen sowie Schnappschüsse für den Trainingspartner
Fotos/Medien Auswahl vorhandener Bilder, sofern diese Funktion aktiviert ist
Mikrofon/Spracheingabe Spracheingabe für Mahlzeiten und Rezeptzutaten sowie zum Verbessern und Vergleichen von Gerichten, sofern der Nutzer diese Funktion verwendet und das Betriebssystem sie bereitstellt
Internet/Netzwerk Login, Supabase-Backend, KI-Analyse, OpenFoodFacts-/USDA-Abfragen, Premium-Status und Update-Prüfung
Health Connect/Apple Health Schritte, Kalorien, Trainings, Schlaf und Körperwerte (siehe Ziffer 19), wenn Nutzer den Zugriff erlauben. Auf Android zusätzlich "Körperliche Aktivität" für das Zählen der Schritte
Benachrichtigungen Hinweise zu Aktionen des Trainingspartners. Die App fragt erst danach, wenn eine Verbindungsanfrage gesendet wurde oder eine Verbindung besteht (siehe Abschnitt 28).

30. Empfänger und Dienstleister

Personenbezogene Daten können an folgende Empfänger oder Kategorien von Empfängern übermittelt werden, soweit dies für die App, das Coaching, die Sicherheit oder gesetzliche Pflichten erforderlich ist:

31. Drittlandübermittlungen

Bei Nutzung von Diensten internationaler Anbieter kann eine Verarbeitung außerhalb der Europäischen Union bzw. des Europäischen Wirtschaftsraums stattfinden. Das betrifft insbesondere Google (KI-Analyse, Benachrichtigungen, Anmeldung mit Google), Apple sowie Meta (WhatsApp-Bot, Werbemessung), die Daten auch in den USA verarbeiten können.

In solchen Fällen achten wir darauf, dass geeignete Garantien im Sinne der DSGVO bestehen, zum Beispiel EU-Standardvertragsklauseln, Angemessenheitsbeschlüsse oder zusätzliche Schutzmaßnahmen.

32. Speicherdauer

Wir speichern personenbezogene Daten nur so lange, wie es für die jeweiligen Zwecke erforderlich ist oder gesetzliche Pflichten bestehen.

Konto-, Profil-, Ernährungs-, Trainings-, Gewichts-, Supplement- und Fortschrittsdaten werden grundsätzlich bis zur Kontolöschung oder Beendigung der Nutzung gespeichert.

Für Trainingspartner-Daten, Einladungen und Gerätekennungen für Benachrichtigungen gelten die in Abschnitt 28 genannten Fristen.

Allgemeine freigegebene Lebensmittel-, Produkt- und Rezeptdaten können ohne direkten Personenbezug länger bestehen bleiben, damit die App-Datenbank funktionsfähig bleibt.

Prüfdatensätze, technische Logs und Sicherheitsdaten werden gelöscht oder anonymisiert, sobald sie für Fehleranalyse, Qualitätssicherung, Sicherheit oder rechtliche Nachweise nicht mehr erforderlich sind.

33. Kontolöschung und Löschung personenbezogener Daten

Nutzer können ihr Konto in der App löschen, soweit diese Funktion bereitgestellt ist. Alternativ kann eine Löschanfrage an die oben genannte Kontaktadresse gerichtet werden.

Bei einer Kontolöschung werden personenbezogene Daten des Nutzers gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten, Sicherheitsgründe oder berechtigten Interessen entgegenstehen.

Gelöscht werden insbesondere:

Nicht automatisch gelöscht werden müssen allgemeine, nicht personenbezogene Daten, die für die Funktionsfähigkeit der App-Datenbank benötigt werden, zum Beispiel bestätigte allgemeine Lebensmittel, Barcode-/Produktdaten ohne Personenbezug oder freigegebene Community-Rezepte ohne Personenbezug.

Enthalten solche Inhalte personenbezogene Daten, können Nutzer deren Löschung oder Anonymisierung verlangen.

Nach einer Kontolöschung bewahren wir zum Nachweis von Abrechnungen, Testzeiträumen und Creator-Provisionen sowie zur Vermeidung von Missbrauch einen eingeschränkten Datensatz ohne Name und E-Mail-Adresse auf: die interne Kontokennung, die Zeitpunkte von Registrierung und Löschung, den letzten Premium-Status (Quelle, Laufzeit, Testzeitraum), eingelöste Creator- und Gutscheincodes, den Verlauf von Abo-Ereignissen sowie Käufe und Kaufversuche (Produkt, Plattform, Zeitpunkt, ohne Kaufbeleg). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. c und f DSGVO. Der Datensatz wird gelöscht, sobald er für diese Zwecke nicht mehr benötigt wird, spätestens nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.

34. Rechte der betroffenen Personen

Nutzer haben nach Maßgabe der DSGVO insbesondere folgende Rechte:

Anfragen können an info@projectprime.de gerichtet werden.

35. Widerruf der Einwilligung

Soweit eine Verarbeitung auf Einwilligung beruht, kann der Nutzer diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Ein Widerruf kann dazu führen, dass bestimmte App-Funktionen nicht mehr genutzt werden können, insbesondere Funktionen zur Gesundheits-, Ernährungs-, Trainings-, Health-, Foto- und KI-Analyse.

36. Automatisierte Entscheidungen und Profiling

Project Prime erstellt Auswertungen, Tagesziele, Mahlzeiten-Richtwerte, Fortschrittsanzeigen, KI-Schätzungen, Trainingsverläufe, Supplement-Vorschläge und Empfehlungen.

Diese dienen der Unterstützung des Nutzers und des Coachings. Eine ausschließlich automatisierte Entscheidung mit rechtlicher Wirkung oder ähnlich erheblicher Beeinträchtigung im Sinne von Art. 22 DSGVO findet nicht statt.

KI-Ergebnisse und App-Auswertungen können fehlerhaft sein. Sie ersetzen keine medizinische Diagnose, Therapie, ärztliche Beratung oder individuelle Ernährungsberatung durch eine entsprechend qualifizierte Stelle.

37. Datensicherheit

Wir treffen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um personenbezogene Daten gegen Verlust, Missbrauch, unbefugten Zugriff, Veränderung oder Offenlegung zu schützen.

Dazu gehören insbesondere:

38. Minderjährige

Die App richtet sich grundsätzlich nicht an Kinder. Sollte die App von Minderjährigen genutzt werden, ist vorab zu prüfen, ob eine Einwilligung der Erziehungsberechtigten erforderlich ist.

39. Google Play Data Safety und Apple Privacy Labels

Zur Veröffentlichung der App im Google Play Store und im Apple App Store werden Datenschutzangaben entsprechend der tatsächlichen Datenverarbeitung bereitgestellt.

Nach dem derzeitigen Funktionsumfang verarbeitet Project Prime insbesondere folgende Datenkategorien:

Die Angaben in den Datenschutzinformationen der jeweiligen App Stores werden bei Änderungen des Funktionsumfangs entsprechend aktualisiert.

40. Website, Support und Kontakt

Die öffentliche Project Prime Website stellt Informationen zu App, Support, Datenschutz, Nutzungsbedingungen und Impressum bereit.

Wenn Nutzer per E-Mail Kontakt aufnehmen, werden die übermittelten Angaben verarbeitet, um die Anfrage zu beantworten. Dazu können E-Mail-Adresse, Name, Inhalt der Anfrage und technische Begleitinformationen gehören.

41. Änderungen dieser Datenschutzerklärung

Wir können diese Datenschutzerklärung anpassen, wenn sich Funktionen, Anbieter, Rechtslage oder technische Abläufe ändern.

Die aktuelle Fassung wird in der App oder über einen geeigneten Link bereitgestellt. Bei wesentlichen Änderungen kann ein Hinweis in der App erfolgen.

42. Kontakt bei Datenschutzfragen

Bei Fragen zum Datenschutz, zur Ausübung von Rechten oder zur Kontolöschung können Nutzer den Verantwortlichen unter folgender Adresse kontaktieren:

info@projectprime.de

Anhang A: Übersicht wichtiger Verarbeitungsvorgänge

Bereich Daten Zweck Speicherung/Empfänger
Account E-Mail, Login, Sitzungsdaten Registrierung und Zugriffsschutz Supabase Auth, Backend
Profil Name, Ziel, Profilbild Personalisierung und Coaching Supabase, Coach-Ansicht
Körperdaten Gewicht, Größe, Alter, Geschlecht, Zielgewicht Tagesziele, Verlauf und Auswertung Supabase, Coach-Ansicht
Ernährung Lebensmittel, Getränke, Gramm, Portionen, Nährwerte, Mahlzeit Tracking und Tagesübersicht Supabase, eigene Lebensmittel-Datenbank
Training Trainingstag, Übungen, Sätze, Gewichte, Dauer, Notizen Trainingsplan, Trainingslog und Auswertung Supabase, Coach-Ansicht
Fotos Lebensmittel-, Verpackungs-, Nährwert-, Rezept- und Gerichtfotos Erkennung, Schätzung und Qualitätssicherung Temporär/KI-Anbieter, ggf. Backend-Prüfung
Barcode EAN/Barcode, Produktname, Marke, Nährwerte Produktsuche und Wiederverwendung Eigene Datenbank, OpenFoodFacts
KI Bilddaten, Prompts, Nutzerhinweise, Ergebnisdaten Erkennung, Schätzung, Moderation Google Gemini
Rezepte Name, Zutaten, Zubereitung, Kategorien, Moderationsstatus Persönliche Rezepte und Community-Rezepte Supabase, erst nach Freigabe sichtbar
Supplemente Antworten, Vorschläge, gewählte Supplemente, Tagesstatus Supplement-Übersicht und tägliche Erinnerung/Abhakfunktion Supabase
Level/Abzeichen/Streak XP-Stand, Level, ausgewähltes Abzeichen, Streak-Stand, Streak-Schutzschilde, Wochenquest-Fortschritt Motivation und Fortschrittsanzeige Supabase
Health-Daten Schritte und verbrannte Kalorien je Tag Automatische Tagesaktualisierung Health Connect/Apple Health, Supabase nach Speicherung
Trainings von der Uhr Art, Datum, Dauer, Kalorien, Strecke Nur nach Übernahme durch den Nutzer als Trainingseintrag Health Connect/Apple Health, Supabase nach Übernahme
Schlaf, Erholung und Körperwerte aus Health Schlafphasen, Ruhepuls, HRV, Atemfrequenz, Blutsauerstoff, Gewicht, Körperfett Anzeige von Nacht und Erholung Nur auf dem Gerät, keine Übermittlung
Premium Tarif, Laufzeit, Premium-Status Freischaltung von Premium-Funktionen Apple/Google, Supabase
Creator-Code Eingelöster Code, Einlösezeitpunkt, ggf. Zuordnung eines späteren Kaufs Zuordnung zum Kooperationspartner und aggregierte Erlösbeteiligungs-Auswertung Supabase, Kooperationspartner erhalten nur zusammengefasste Kennzahlen je Code
Trainingspartner (GymBuddy) Vorname, Tagesangaben (Training ja/nein, Ernährungseintrag ja/nein, Trainingsname), Reaktionen, Schnappschüsse, Challenges Gemeinsames Training mit einer anderen Person Supabase, verbundener Trainingspartner
Einladungen Einladungscode, Einlösezeitpunkt, Kaufzeitpunkt der eingeladenen Person, gutgeschriebene Premium-Tage Einladungsprogramm und Gutschrift Supabase
Benachrichtigungen Gerätekennung (Push-Token), Plattform, Sprache Hinweise zu Aktionen des Trainingspartners Supabase, Google Firebase Cloud Messaging, Apple Push Notification service
Anmeldung Anmelde-Token, E-Mail, Name (bei Google/Apple-Anmeldung) Konto anlegen oder wiedererkennen Google, Apple, Supabase Auth
Nutzungsanalyse Auslöse-Bereich und Zeitpunkt eines Premium-Hinweises Produkt- und Angebotsverbesserung Supabase
Einstiegs-Zählung Schritt (erstes Öffnen, Analyse gestartet oder "schon ein Konto", erreichte Fragen des Fragebogens, Fragebogen fertig, Konto erstellt), Plattform, Build-Nummer, Zeitpunkt, bei Android-Installationen über Google Play die Bezeichnung des Installationslinks, ohne Kennung Verbesserung des Einstiegs in die App und Vergleich von Werbelinks Supabase
Werbemessung (nur mit Einwilligung) Öffnen der App, Konto erstellt (mit Anmeldemethode), Käufe und Abos, technische Geräteangaben, IP-Adresse, Werbe-ID (auf dem iPhone nur nach Erlaubnis) Zuordnung und Optimierung unserer Anzeigen Meta
Coach Nutzerfortschritt, Tagesdaten, Notizen Betreuung und Feedback Coach-/Admin-Zugang